Berner Komitee «Nein zur extremen Biodiversitätsinitiative»

12. Apr 2024

Berner Komitee «Nein zur extremen Biodiversitätsinitiative»

Am 22. September 2024 gelangt die Biodiversitätsinitiative zur Abstimmung. Das Berner Nein-Komitee, welches sich geeint gegen die extreme Initiative engagiert, setzt sich durch eine breite Allianz der betroffenen Branchen zusammen. Gemeinsam wollen die Landwirtschaft, Energie- und Bauwirtschaft, Wald- und Holzwirt-schaft sowie weitere bedeutende Wirtschaftsverbände die Initiative bekämpfen und mit gezielten Massnahmen ihre Basis für ein Nein mobilisieren. Der breiten Bevölkerung soll aufgezeigt werden, dass die Biodiversität unumstritten für alle wichtig ist, dass sich die Branche bereits stark dafür einsetzt und es keine weiteren Gesetzesgrundlagen braucht.

Auch Bundesrat und Parlament haben sich klar gegen die Biodiversitätsinitiative ausgesprochen, weil diese ihnen deutlich zu weit geht. Die nachhaltige Energie- und Lebensmittelproduktion, aber auch die Nutzung des Waldes und des ländlichen Raums für den Tourismus wären stark betroffen. Freizeitangebote in den beliebten Naherholungsgebieten würden eingeschränkt, Anbaufläche für die einheimische, qualitativ hochstehende Lebensmittelproduktion würde drastisch reduziert. Die Folgen wären Mehrimporte von Essen, Energie und Holz.

Es ist unbestritten, wir alle müssen der biologischen Vielfalt Sorge tragen. Viele Kulturpflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen und andere Insekten angewiesen. Ohne sie gibt es keine Ernte. Gerade für die Landwirtschaft ist die Biodiversität überlebensnotwendig, deshalb setzt sich diese bereits stark dafür ein. Der Fokus sollte viel mehr auf der Verbesserung der Qualität der bestehenden Biodiversitätsflächen gelegt werden – und das in allen Bereichen, nicht nur in der Landwirtschaft.

Es gibt bereits ausreichend Instrumente, gesetzliche Bestimmungen und motivierte Betriebe zur weiteren Förderung der Biodiversität. Der Bund hat eine Strategie und einen Aktionsplan zur Biodiversität ausgearbeitet. Es braucht kein neues Gesetz. Deshalb kann man am 22. September mit gutem Gewissen ein NEIN in die Urne legen.

Das Berner Komitee setzt sich, unter der Federführung des Schweizer Bauernverbandes und einer breiten Allianz aus weiteren Wirtschaftsverbänden, engagiert für ein Nein an der Urne ein.

Weitere Argumente für ein «Nein zur extremen Biodiversitätsinitiative

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