Wir wollen auch in Zukunft Schweizer Zucker essen
Schweizer Zucker ist gesucht und die Nachfrage kann mit der Ernte 2020 nicht gedeckt werden. Daher sucht die Schweizer Zucker AG zusätzliche Anbauflächen in allen drei Produktionsstandards konventionell, IP Suisse und Bio.
Der Bund unterstützt den Schweizer Zuckerrübenanbau mit einem befristeten Hilfspaket. Dazu gehört ein Einzelkulturbeitrag von 2100 Franken und ein Mindestgrenzschutz von 70 Franken pro Tonne Zucker. Politisch werden zur Zeit Lösungen für eine langfristige Weiterführung der Massnahmen gesucht. Nachdem das letzte Rübenjahr sehr schwierig war und die durch Blattläuse übertragene viröse Vergilbung sowie SBR (Syndrom de basses richesses) die Erträge vor allem in der Westschweiz stark vermindert haben, stehen nächstes Jahr neue leistungsfähige Sorten mit besseren Krankheitstoleranzen zur Verfügung. Dank der Notfallzulassungen für zwei neue Blattinsektizide steht auch ein breiteres Wirkstoffsortiment zur Blattlausbekämpfung bereit. Die Schweizerische Fachstelle für Zuckerrübenanbau wird die Produzenten bei einem wirkungsvollen Einsatz unterstützen. Erfreulich ist nach einer langanhaltenden Tiefpreisphase die positive Preisentwicklung auf den internationalen Zuckermärkten. Schweizer Zucker kann wieder zu deutlich höheren Preisen verkauft werden als vor Jahresfrist.

Weitere und detaillierte Informationen finden Sie unter https://www.svz-fsb.ch/de/ und das Rübenbüro in Aarberg (Tel. 032 391 62 29) steht Ihnen für Fragen und einen Vertragsabschluss gerne zur Verfügung rueben@zucker.ch.
Ihre Ansprechpersonen
Karin Oesch
Geschäftsführerin
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