Umwelt und Klima - Taten statt Worte in der Land- und Forstwirtschaft
Die Wetter- und Klimaveränderung ist für Bäuerinnen und Bauern direkt in ihrer täglichen Arbeit spürbar. Ihre Auswirkungen bedeuten für Mensch und Tier eine Belastung und haben essenzielle wirtschaftliche Konsequenzen.
Darum leisten wir als Branche unseren Beitrag, zum Beispiel mit dem Berner Pflanzenschutzprojekt, in Zusammenarbeit mit dem Kanton Bern. Wir erarbeiten Mehrwerte und echte Nachhaltigkeit. Wir erwarten aber auch von allen anderen Akteuren Taten statt Worte.
Der Sommer 2018 und auch jener von 2019 haben gezeigt, welche direkten Auswirkungen das Wetter und der Klimawandel auf die Landwirtschaft und auch auf die Waldwirtschaft haben. Was zu tun ist, erhalten wir alle deutlich aufgezeigt. Es gibt zwei Handlungsachsen. Einerseits sind dies Massnahmen um mit den Veränderungen umgehen zu können. Dabei stehen Fragen von Bewässerung, Anschluss an Wassernetze aber auch der Schutz vor Hochwasser und Extremereignissen im Vordergrund. Insbesondere im Wald zeigt sich die-sen Sommer die Problematik des Borkenkäfers, welche durch die regional unterschiedlichen Regenmengen massiv verschärft wurde. Hier stellt sich die Frage, wie der Wald der Zukunft aussieht, welche Baumarten besser mit den künftigen Begebenheiten umgehen können.

Es geht aber auch darum, auf die Ursachen der Veränderungen Einfluss zu nehmen. Wir leisten unseren Beitrag, um die negativen Effekte zu vermindern. Dazu arbeiten wir eng mit verschiedenen Partnern zusammen, zum Beispiel im Bereich Energieffizienz oder Ammoniakemmissionen, um in der Praxis vorwärts zu kommen. 
Die Landwirtschaft wie auch die Forstwirtschaft sind aber auch wichtige Akteure, wenn es darum geht CO2 zu binden und diesbezüglich aktiv einen Beitrag zur Verbesserung der Situation zu leisten. Sowohl der Wald, wie auch das Grünland sind sehr potente CO2-Speicher. Hier wollen wir noch besser werden, zum Beispiel mit Projekten wie dem Humusaufbau.

Baumpflanzaktion im Wald mit Medienanlass
Der Berner Wald leidet auch unter dem Klimawandel. Er ist aber ebenfalls tragender Pfeiler im Kampf gegen CO2. Wie muss der Wald gepflegt und entwickelt werden, damit er gesund bleibt und die CO2 Reduktionsziele der Schweiz erreichen hilft? Diese Fragen standen am Medienanlass des Berner Bauern Verband im Wald am Frienisberg im Mittelpunkt. Parallel dazu fand eine Baumpflanzaktion mit Jugendlichen statt.
Ihre Ansprechpersonen
Hans Jörg Rüegsegger
Präsident
Oechtlenweg 2
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Geschäftsführer
031 938 22 71