Krähenschäden in der Landwirtschaft
Krähen verursachen seit langer Zeit Schäden in der Landwirtschaft. Seit dem Jahr 2021 ist eine Beizung des Saatgutes mit Mesurol verboten, die Probleme mit Krähen haben sich seither weiter zugespitzt. Krähenschäden werden gemässe der Berner Wildschadenverordnung nicht vergütet, da Selbsthilfemassnahmen gegen die Tiere erlaubt sind. Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter sind gezwungen, aufwendige Abwehr- und Vergrämungsmassnahmen zu ergreifen. Diese führen jedoch nicht immer zum gewünschten Erfolg. Leider scheiterte im Jahr 2019 eine Motion von Hans Jörg Rüegsegger zur Entschädigung von Krähenschäden. 
Der Berner Bauern Verband will sich gegen das Problem der zunehmenden Krähenschäden bei den kantonalen Behörden einsetzen, dazu ist es wichtig, dass wir die Ausgangslage flächendeckend kennen. Der Berner Bauern Verband bittet von Schäden betroffene Landwirtinnen und Landwirte folgende Umfrage auszufüllen.