Ums Verrecken provozieren?!

In der Ausgabe der Berner Zeitung vom 17. Mai 2019 hat die Sonntagszeitung mit dem Titel „Ums Verrecken die Landwirtschaft schützen“ Werbung für die Sonntagszeitung gemacht. Wir haben Stellung bezogen und erachten diese Werbung als Beleidigung für einen ganzen Berufsstand und als eine generelle Verunglimpflichung.

Unzumutbare Krähenschäden in der Landwirtschaft

Auch in diesem Frühling häufen sich die Meldungen von Landwirten, die Probleme mit Krähen haben. Es gibt Probleme in frisch gesäten Kulturen, vorab im Mais, Sonnenblumen aber auch im Gemüsebau und im Getreide können Krähen in kurzer Zeit grossen Schaden anrichten. Dazu kommen nun auch vermehrt Schäden an Siloballen oder anderem gelagerten Futter. Der finanzielle Schaden und der zusätzliche Aufwand der daraus entsteht, ist zumeist beträchtlich.

Gastronomie und Landwirtschaft auf Tuchfühlung beim Speed-Dating
Das erste Berner Speed-Dating zwischen Gastronomie und Landwirtschaft ging am Dienstag, 30. April an der BEA in der Halle Genuss & Tradition über die Bühne. Ein bunter und reichhaltiger Strauss an Produkten der Berner Landwirtschaft stiess auf viel Wohlwollen bei den anwesenden Gastronominnen und Gastronomen.
AGRI-eco - Hausarztversicherung für die Angestellten bei der Globalversicherung

Seit dem 01.01.2019 ist der Abschluss des Hausarztmodelles AGRI-eco nun auch in der Globalversicherung möglich. Gerne geben wir Ihnen einen Überblick.

Feldrandtafeln Pflanzenschutz

3200 Berner Bauernbetriebe setzen im Rahmen des Berner Pflanzenschutzprojektes verschiedene Massnahmen um. Das ist aktives Engagement für die Reduktion vom Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Im Kanton Bern sind wir bereits daran Massnahmen umzusetzen, während auf nationaler Ebene noch viel diskutiert wird. Wollen Sie Passanten über Ihre Massnahmen aufklären? Wir stellen Ihnen gratis Feldrandtafeln zur Verfügung.

Arbeitskreise Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutz tritt immer mehr in den öffentlichen Fokus und die Anforderungen bei der Anwendung werden komplexer. Themen wie Gewässerschutz/- abstände, Resistenzen und Alternativen zum chemischen Pflanzenschutz treten immer mehr in den Fokus. Deshalb ist es wichtig, sich auf dem Laufenden zu halten und sich auszutauschen.

Im Rahmen des Berner Pflanzenschutzprojektes kann man kostenlos Teil eines neuen Arbeitskreises werden.

 

Förderbeiträge für Energieeffizienz bei Milch- und Schweineproduktion

Milch- und Schweinezuchtbetriebe brauchen viel Strom, der sich in einer hohen Stromrechnung niederschlägt. Landwirte haben durch die Teilnahme an drei Förderprogrammen des Bundes eine Möglichkeit, hier Gegensteuer zu geben. Die Programme Wärmerückgewinnung und Frequenzumformer laufen noch bis Ende 2019.

AGRARPOLITIK: Was wir wirklich wollen
Bericht in 10vor10
Der Bericht in 10vor10 von gestern hat die Haltungen und Positionen des Berner Bauern Verband unklar transportiert und zu einiger Verunsicherung geführt. Daher informieren wir Sie auf diesem Weg noch etwas ausführlicher über die Positionen und Themen der Sendung.

Der Aufhänger war eigentlich die im 2017 zwar höheren, aber im Schnitt weiterhin tiefen Einkommen der Bauern / Bäureinnen und wie dem Problem begegnet werden kann. Für den Berner Bauern Verband ist hierzu klar, dass dies über einen höheren Erlös am Produkt durch den Mehrwert passieren muss. Noch mehr Direktzahlungen sind keine Lösung und würden zudem politisch nicht goutiert. Wir sehen die Landwirtinnen und  Landwirte als Teil der Lösung für die Herausforderungen der Zukunft.
Freigabe Rapserdfloh-Behandlung - nichts überstürzen
Der Rapserdfloh ist diesen Herbst sehr aktiv. Falls eine Behandlung nötig ist, empfiehlt die Fachstelle Pflanzenschutz diese Mitte bis Ende Oktober zu machen. Die Schadschwellen sind unbedingt zu beachten. Diesen Herbst ist ausnahmsweise eine Behandlung zur Bekämpfung des Rapserdflohs freigegeben (d.h. ohne Sonderbewilligung).
Landwirtschaftlicher Ertragswert - neue Berechnungsgrundlage seit April 2018

Der Kanton Bern senkt die Gewerbegrenze auf 0.85, im Berggebiet und in der Voralpinen Hügelzone auf 0.6 SAK. Dies hat auch Folgen bei Pachten. Seit April gilt die neue eidgenössische Ertragswertschätzung, die Basis für die amtlichen Werte. In der Junisession senkte der Bernische Grosse Rat die kantonsweit geltende Gewerbegrenze von 1.0 auf 0.85 Standardarbeitskräfte (SAK) für das Talgebiet und für das Berggebiet inklusive die Hügelzone von 0.75 auf 0.6 SAK. Die Änderung der Ertragswertberechnung ändert auch die Pachtzinsberechnungen. Eine sofortige Anpassung der Pachtzinsen ist nicht zwingend. Wo besteht akut Handlungsbedarf, wo eilt es weniger und wer hilft bei Abklärungen und Neuberechnungen? 
Erklärende Erläuterungen zur Ertragswertschätzung in Kürze

Lärmbelästigung während Bewässerung oder Erntearbeiten
Bei Lärm- und anderen Emissionen, speziell in der Nacht, empfiehlt es sich, die Nachbarschaft pro-aktiv zu informieren. Hier finden Sie Infoblätter zum Ergänzen und Abgeben.
Wir präsentieren: die Berner Delegation für die Berufsmeisterschaften SwissSkills 2018
Am Montag, 02.Juli .2018 fand die Swiss Skills Vorausscheidung der Berner Delegation auf dem Betrieb von Familie Lehmann in Zollbrück statt. 18 junge Landwirtinnen und Landwirte traten gegeneinander an.
Vorlehre Integration
Der Startanlass der Vorlehre Integration Landwirtschaft am vergangenen Freitag war berührend. Die grosse Dankbarkeit der zukünftigen Lernenden aus Eritrea, Somalia und dem Kosovo prägte den Infoabend. 
Photovoltaik – Wahlrecht ausüben
Anlagebetreiber von Photovoltaikanlagen mit 100 kWp und grösser, welche auf der Warteliste der KEV sind sowie geplante und angemeldete Anlagen grösser als 100 kWp, haben ein Schreiben der Firma Pronovo erhalten, in dem sie aufgefordert werden, ihr Wahlrecht gemäss neuem Energiegesetz auszuüben. Sie können dabei wählen zwischen der Aufnahme ins Einspeisevergütungssystem (EVS ehemals KEV) oder der Einmalvergütung für grosse Anlagen (GREIV).
Der Dyker hilft, Erosion zu verhindern
Der Dyker oder auch Lochstern genannt, ist ein Gerät, welches hinter der Kartoffelsetzmaschine angehängt wird und in den Furchen durch Schaufelräder kleine Querdämme macht. Diese Löcher und Querdämme führen dazu, dass das Wasser sich staut und besser versickern kann. Somit kann mehr Wasser zurückgehalten werden und es gibt weniger Erosion. Auch sammelt sich in Senken weniger Stauwasser an und es gibt somit weniger Vernässungen.
Argumentarium des SBV zur Trinkwasserinitiative
Die Initiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» ist mit 113‘979 gültigen Unterschriften zustande gekommen. 
Die Initiative verlangt u.a., dass nur noch Landwirtschaftsbetriebe Direktzahlungen erhalten, die auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichten und ihre Tiere ausschliesslich mit betriebseigenem Futter versorgen können. Der Schweizer Bauernverband hat ein ausführliches, erstes Argumentarium zusammengestellt, das aufzeigt, warum die Initiative meilenweit am Ziel vorbeischiesst.
Bedeutung der SAK in der Landwirtschaft

Im Kanton Bern wird diskutiert, ob man die Gewerbegrenze für landwirtschaftliche Betriebe von 1 SAK (Talzone) und 0.75 SAK (Berg- und Hügelzone) auf 0.6 SAK in allen Zonen (Motion Graber) oder gemäss Vorschlag der FiKo auf 0.85 SAK (Talzone) und 0.6 SAK (Berg- und Hügelzone) senken soll. Die Erläuterung soll das bestehende System und die Auswirkungen einer Senkung der Gewerbegrenze erläutern. 

Ablauf der Übergangsfristen per 31. August 2018
Seit Inkrafttreten der neuen Tierschutzverordnung 2008 bestand eine 10-jährige Übergangsfrist für die Änderungen bei Schafen, Ziegen und Schweinen. 
Änderung bei der Tierschutzverordnung
Per 1. März 2018 treten einige Änderungen der Tierschutzverordnung in Kraft. Nachfolgend sind die für die Landwirtschaft wichtigsten Punkte kurz erklärt.
Anmeldung Berner Pflanzenschutzprojekt

Ziel des Berner Pflanzenschutzprojekts ist die Reduktion der Umweltbelastung durch Pflanzenschutzmittel. Dies soll mittels einer Minderung des Mittel-Einsatzes, als auch einer Förderung der korrekten Anwendung erreicht werden, ohne das Produktionspotential zu beeinträchtigen.

 

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