Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung
Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung

Vertretung der Interessen der Berner Landwirtschaft bedeutet, dass wir uns in Verhandlungen mit der Politik, der Verwaltung und anderen Organisationen für die Meinungen und Anliegen der Berner Bäuerinnen und Bauern einsetzen. Das Themengebiet ist sehr weitläufig und erstreckt sich von Stellungnahmen zu politischen Geschäften bis hin zur Unterstützung bei Konflikten auf einzelnen Betrieben.

 

Unzumutbare Krähenschäden in der Landwirtschaft

Auch in diesem Frühling häufen sich die Meldungen von Landwirten, die Probleme mit Krähen haben. Es gibt Probleme in frisch gesäten Kulturen, vorab im Mais, Sonnenblumen aber auch im Gemüsebau und im Getreide können Krähen in kurzer Zeit grossen Schaden anrichten. Dazu kommen nun auch vermehrt Schäden an Siloballen oder anderem gelagerten Futter. Der finanzielle Schaden und der zusätzliche Aufwand der daraus entsteht, ist zumeist beträchtlich.

Gastronomie und Landwirtschaft auf Tuchfühlung beim Speed-Dating
Das erste Berner Speed-Dating zwischen Gastronomie und Landwirtschaft ging am Dienstag, 30. April an der BEA in der Halle Genuss & Tradition über die Bühne. Ein bunter und reichhaltiger Strauss an Produkten der Berner Landwirtschaft stiess auf viel Wohlwollen bei den anwesenden Gastronominnen und Gastronomen.
AGRI-eco - Hausarztversicherung für die Angestellten bei der Globalversicherung

Seit dem 01.01.2019 ist der Abschluss des Hausarztmodelles AGRI-eco nun auch in der Globalversicherung möglich. Gerne geben wir Ihnen einen Überblick.

Feldrandtafeln Pflanzenschutz

3200 Berner Bauernbetriebe setzen im Rahmen des Berner Pflanzenschutzprojektes verschiedene Massnahmen um. Das ist aktives Engagement für die Reduktion vom Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Im Kanton Bern sind wir bereits daran Massnahmen umzusetzen, während auf nationaler Ebene noch viel diskutiert wird. Wollen Sie Passanten über Ihre Massnahmen aufklären? Wir stellen Ihnen gratis Feldrandtafeln zur Verfügung.

Arbeitskreise Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutz tritt immer mehr in den öffentlichen Fokus und die Anforderungen bei der Anwendung werden komplexer. Themen wie Gewässerschutz/- abstände, Resistenzen und Alternativen zum chemischen Pflanzenschutz treten immer mehr in den Fokus. Deshalb ist es wichtig, sich auf dem Laufenden zu halten und sich auszutauschen.

Im Rahmen des Berner Pflanzenschutzprojektes kann man kostenlos Teil eines neuen Arbeitskreises werden.

 

Förderbeiträge für Energieeffizienz bei Milch- und Schweineproduktion

Milch- und Schweinezuchtbetriebe brauchen viel Strom, der sich in einer hohen Stromrechnung niederschlägt. Landwirte haben durch die Teilnahme an drei Förderprogrammen des Bundes eine Möglichkeit, hier Gegensteuer zu geben. Die Programme Wärmerückgewinnung und Frequenzumformer laufen noch bis Ende 2019.

AGRARPOLITIK: Was wir wirklich wollen
Bericht in 10vor10
Der Bericht in 10vor10 von gestern hat die Haltungen und Positionen des Berner Bauern Verband unklar transportiert und zu einiger Verunsicherung geführt. Daher informieren wir Sie auf diesem Weg noch etwas ausführlicher über die Positionen und Themen der Sendung.

Der Aufhänger war eigentlich die im 2017 zwar höheren, aber im Schnitt weiterhin tiefen Einkommen der Bauern / Bäureinnen und wie dem Problem begegnet werden kann. Für den Berner Bauern Verband ist hierzu klar, dass dies über einen höheren Erlös am Produkt durch den Mehrwert passieren muss. Noch mehr Direktzahlungen sind keine Lösung und würden zudem politisch nicht goutiert. Wir sehen die Landwirtinnen und  Landwirte als Teil der Lösung für die Herausforderungen der Zukunft.
Freigabe Rapserdfloh-Behandlung - nichts überstürzen
Der Rapserdfloh ist diesen Herbst sehr aktiv. Falls eine Behandlung nötig ist, empfiehlt die Fachstelle Pflanzenschutz diese Mitte bis Ende Oktober zu machen. Die Schadschwellen sind unbedingt zu beachten. Diesen Herbst ist ausnahmsweise eine Behandlung zur Bekämpfung des Rapserdflohs freigegeben (d.h. ohne Sonderbewilligung).
Landwirtschaftlicher Ertragswert - neue Berechnungsgrundlage seit April 2018

Der Kanton Bern senkt die Gewerbegrenze auf 0.85, im Berggebiet und in der Voralpinen Hügelzone auf 0.6 SAK. Dies hat auch Folgen bei Pachten. Seit April gilt die neue eidgenössische Ertragswertschätzung, die Basis für die amtlichen Werte. In der Junisession senkte der Bernische Grosse Rat die kantonsweit geltende Gewerbegrenze von 1.0 auf 0.85 Standardarbeitskräfte (SAK) für das Talgebiet und für das Berggebiet inklusive die Hügelzone von 0.75 auf 0.6 SAK. Die Änderung der Ertragswertberechnung ändert auch die Pachtzinsberechnungen. Eine sofortige Anpassung der Pachtzinsen ist nicht zwingend. Wo besteht akut Handlungsbedarf, wo eilt es weniger und wer hilft bei Abklärungen und Neuberechnungen? 
Erklärende Erläuterungen zur Ertragswertschätzung in Kürze

Lärmbelästigung während Bewässerung oder Erntearbeiten
Bei Lärm- und anderen Emissionen, speziell in der Nacht, empfiehlt es sich, die Nachbarschaft pro-aktiv zu informieren. Hier finden Sie Infoblätter zum Ergänzen und Abgeben.
Ihre Ansprechpersonen
Wyss
Andreas Wyss
Geschäftsführer