Der Berner Bauern Verband gründet ein breit abgestütztes kantonales Komitee und will keine Möglichkeit auslassen, die Berner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Konsequenzen einer Annahme der beiden extremen Initiativen aufzuklären und für 2x Nein zu überzeugen. Zudem ist es zentral, dass wir unsere eigene Basis mobilisieren und von der Wichtigkeit der Abstimmung überzeugen! Dafür sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen.

Mitglieder des Berner Kern-Komitees

Unterstützerinnen und Unterstützer


Übersicht Aktivitäten in den Regionen


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Ideen für regionale Aktivitäten - vielen Dank, dass Sie sich engagieren!

Unser Ziel für den Abstimmungskampf ist es, dass in jeder Gemeinde des Kantons Bern eine Aktion stattfindet, welche dazu führt, dass die
beiden Initiativen nicht angenommen werden Dies können wir alleine nicht umsetzen, deswegen brauchen wir IhreHilfe!
Wir haben sechs unkomplizierte Ideen erarbeitet, welche ganz regional bei Ihnen im Dorf oder sogar in der Stadt umsetzbar sind.

Persönliches Flugblatt 

Hier finden Sie den Ideenkatalog.
Hier finden Sie alle Vorlagen zum Herunterladen.

Zum Anleitungsvideo auf Bild klicken


Kontakte für Fragen:

Gestalterisch: Lisa Nagy -> lisa.nagy@bernerbauern.ch 031 938 22 82
Organisatorisch: Katja Riem -> katja.riem@hotmail.com 079 775 74 55

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Agrarinitiativen - Nein
Die beiden Initiativen «Für sauberes Trinkwasser» und «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» gehen weit über die Themen Trinkwasser oder Pflanzenschutzmittel hinaus. Obwohl sie berechtigte Themen ansprechen, sind sie viel zu extrem und nicht zielgerichtet. Sie erschweren bis verunmöglichen die einheimische, regionale Produktion und verteuern die Lebensmittel.

Die Schweizer Landwirtschaft ist sich ihrer Verantwortung bewusst
Die Landwirtschaft nimmt die von den Initiativen angesprochenen Themen ernst. Sie befindet sich in einem stetigen Verbesserungsprozess. Mit dem Aktionsplan Pflanzenschutzmittel, der Strategie und dem Aktionsplan Biodiversität, der Strategie gegen Antibiotikaresistenzen, der Branchenstrategie für eine nachhaltige Schweizer Futtermittelversorgung sowie einer neuen parlamentarischen Initiative «Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren» liegen nicht nur konkrete Massnahmen sondern auch verbindliche Ziele und Fristen vor. Die Umsetzung bei allen Themen läuft. Mit der konsequenten Um- und Durchsetzung aller bestehenden Instrumente gibt es ausreichend Hebel, um die einheimische Landwirtschaft noch nachhaltiger zu machen und die aktuellen Herausforderungen anzugehen.

Das liegt uns Schweizer Bäuerinnen und Bauern am Herzen:
  • Der Schutz der Kulturpflanzen, der Umwelt und der Insekten
  • Die Förderung der Biodiversität
  • Die tiergerechte Haltung und Fütterung der Nutztiere
  • Der Schutz des Klimas
  • Der sorgfältige Umgang mit dem Boden
  • Die Reduktion von Foodwaste
Erfahren Sie, warum auch die Umwelt nicht davon profitiert und welche Folgen die beiden Initiativen für Sie als Bauernfamilie, Konsumentin oder Konsument und die Schweiz generell hätten.
Die Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» fordert, dass Betriebe, die chemisch-synthetische oder natürliche Pflanzenschutzmittel einsetzen oder Futter für ihre Tiere zukaufen, keine Direktzahlungen mehr erhalten.
Obwohl die Bauernfamilien viele vorbeugende Massnahmen treffen, können sie nicht immer verhindern, dass Krankheiten oder Schädlinge ihre Obstanlagen, Gemüsefelder, Rebstöcke oder andere Kulturen befallen und damit die Ernte bedrohen. Für diesen Fall sind sie darauf angewiesen, dass sie diese mit von den Behörden bewilligten Mitteln behandeln können. Immer öfters kommen biologische Mittel zum Einsatz.
Hühner und Schweine sind keine Grasfresser, sondern wie wir Menschen Allesfresser. Sie ernähren sich von Getreide und anderen Ackerkulturen. Nicht jeder Betrieb verfügt über ausreichend oder überhaupt ackerfähige Fläche. Vor allem jene im Hügel- und Berggebiet nicht. Die wenigstens könnten deshalb ihre Schweine oder Hühner nur mit betriebseigenem Futter ernähren.
Da ihnen die Direktzahlungen mit der Trinkwasserinitiative verweigert würden, müssten sie auch die damit verbundenen ökologischen Auflagen nicht mehr erfüllen oder sie geben die Produktion ganz auf. Die Konsequenzen wären
 
  • Weniger Produktion im Inland und mehr Lebensmittel-Importe
  • Eine Verschlechterung der Umweltbilanz, respektive Export der negativen Umwelteffekte ins Ausland
  • Eine starke Erhöhung der Preisen von einheimischen Lebensmitteln
  • Die Gefährdung von Arbeitsplätzen in der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Auswirkungen bei Annahme der Trinkwasser-Initiative finden Sie hier

Fragen und Antworten zur Trinkwasser-Initiative finden Sie hier
Die Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» will den Einsatz von syn-thetischen Pflanzenschutzmitteln gesamthaft verbieten. Die Händler dürften auch nur noch Lebensmittel importieren, die ohne synthetische Pflanzenschutzmittel produziert worden sind. Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten können so nur noch Bioprodukte pflanzlicher Herkunft kaufen und die Kosten für das Essen würden sich folglich stark erhöhen. Die Produkteeigenschaften hätten zudem negative Folgen auf den Lagerumschlag, die Haltbarkeit und würden somit Foodwaste begünstigen.

Ob sich die Importauflagen aufgrund unserer WTO-Verpflichtungen (World Trade Organisation) überhaupt durchsetzen liessen, ist noch unklar. Ist dies nicht der Fall, wäre es ein enormer Konkurrenznachteil für die Schweizer Landwirtschaft, die trotzdem zu einem politisch erwirkten Bioland Schweiz werden müsste.

Die Auswirkungen bei Annahme der Pestizidfrei-Initiative finden Sie hier unter unter www.extreme-agrarinitiativen-nein.ch.
Sie möchten nicht zulassen, dass die einheimische Lebensmittelproduktion geschwächt wird? Oder, dass bei uns nur noch teure Bioprodukte erhältlich sind? Dann freuen wir uns über Ihre Unterstützung!

Unterstützen Sie die Bekämpfung der extremen Agrar-Initiativen mit einem finanziellen Beitrag:

CH04 0900 0000 1559 7219 4
Postfinance

Begünstigter:
Berner Bauern Verband
Milchstrasse 9
3072 Ostermundigen

Zahlungszweck:
Spende 2xNEIN Agrarinitiativen

oder per QR-Code



Herzlichen Dank im Voraus!
Massnahmen auf kantonaler Ebene
  • Gründung eines kantonalen Komitees
  • Zur Verfügung stellen von Fahnen & Plakaten zur Abstimmungskampagne 
  • Information und verteilen von Flyern zur Abstimmungskampagne an Anlässen und Versammlungen, in Hofläden, auf dem Markt…
  • Verteilaktionen von Flyer zur Abstimmungskampagne und einem Produkt in Bahnhöfen und an gut frequentierten Stellen wie Einkaufsläden
  • Aufklärung über Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram und Twitter, teilen von Posts und Beiträgen anderer
  • Online Banner-Werbung
  • Verfassen von Leserbriefen als Reaktion auf erschienen Artikel
  • Testimonial-Inserate von Bauernfamilien, Konsumentinnen und Konsumenten, Betroffenen in den Lokalmedien
Teilen Sie die Videos auf Ihren Social Media Kanälen: => Video mit Youtube öffnen => Teilen => Ihren Social Media Kanal auswählen
Bei Fragen im Zusammenhang mit den beiden extremen Agrarinitiativen oder unserem Engagement dagegen wenden Sie sich bitte an kommunikation@bernerbauern.ch.

Berner Bauern Verband
Milchstrasse 9
3072 Ostermundigen

031 938 22 22