Quellen: Motion von Grossrätin Käthi Wälchli bringt Klarheit
Quellen: Motion von Grossrätin Käthi Wälchli bringt Klarheit

Ohne Motion Wälchli und Mitunterzeichner wäre die Umsetzung der Massnahmenprogramme zur Berner Wasserstrategie nur Sache der Regierung gewesen. Seit rund sechs Jahren wird die Wasserstrategie 2010 umgesetzt, die grundlegenden Stossrichtungen werden im Rahmen des Massnahmenprogramm 2017 – 2022 geprüft. Der Quelleanschluss an Grossanlagen und die Revitalisierung von Quellenstandorten bleibt freiwillig.

Frau Regierungsrätin Barbara Egger versicherte letztendlich, dass die Betroffenen in der Umsetzung auf jeden Fall einbezogen werden und das dies auf eine einfache Weise geschehen soll, unter anderem auch, wenn man nicht bereit ist zu revitalisieren.

 

Quellenanschluss

Nach wie vor ist im Rahmen der Berner Wasserstrategie die Anschlusspflicht von privaten Quellen an Grossanlagen ausgenommen. Das heisst, es gibt kein Obligatorium private Quellen an eine Grossanlage anzuschliessen.

Revitalisierung Trinkwasserquellen

Bei der Wasserversorgung ist die Förderung der Biodiversität neu hinzugekommen. Dafür sollen nicht mehr benötigte Trinkwasserquellen wieder offengelegt werden, sofern die Quelleneigentümer das auch wollen. Dazu gezwungen wird niemand, vielmehr basiert diese Massnahme auf Freiwilligkeit. Hierfür sind Anreize in Form von finanziellen Fördermitteln durch den Kanton vorgesehen.

Es ist durchaus möglich, dass Quellenbesitzer angefragt werden, die nicht benötigte Trinkwasserquelle wieder offen zu legen. Der Berner Bauern Verband bietet hier seinen Mitgliedern seine kompetente Unterstützung an.

Wichtigstes in Kürze:

  • Nach wie vor keine Pflicht private Quellen an eine Grossanlage anzuschliessen

  • Die Offenlegung von nicht mehr benötigten Quellen ist freiwillig


Für Fragen zum Thema steht der Berner Bauern Verband gerne zur Verfügung.

 

 

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