Bedrohte Arten im Grossen Moos fördern
Bedrohte Arten im Grossen Moos fördern
Die Grauammer ist aufgrund ihres bräunlichen Gefiederkleids leicht zu übersehen. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb sie vielerorts fast unbemerkt verschwand. BirdLife Schweiz setzt sich gemeinsam mit den Landwirten im Grossen Moos für Grauammer, Kiebitz und viele weitere Arten ein. An geeigneten Standorten und nach Absprache finanziert BirdLife Schweiz das Saatgut für Buntbrachen, Säume und extensive Wiesen sowie weitere Aufwände. Das Projektgebiet reicht von Gampelen und Ins bis Galmiz, Kerzers, Fräschels und Finsterhennen. Bewirtschaften Sie Land in diesem Gebiet? Sind Sie bereit, zum Schutz bedrohter Arten beizutragen? 

Allerdings hat ihr Bestand auch hier um 75% abgenommen. Die Gefahr, dass die Grauammer im Grossen Moos und insgesamt in der Schweiz aussterben könnte, ist leider sehr real.

 

Der Kiebitz scheint das pure Gegenteil der Grauammer zu sein: auffällig schwarz-weiss, mit schönem Metallglanz auf dem Rücken und einer eleganten Federholle auf dem Kopf. Aber auch er ist vom Aussterben bedroht. Nur noch rund 150 Paare brüteten in den letzten Jahren in der Schweiz - so viele waren es früher allein im Grossen Moos. Heute gibt es im Grossen Moos eine kleine Kolonie, die dringend auf Schutzmassnahmen angewiesen ist.

 

BirdLife Schweiz und mehrere Partner setzen sich gemeinsam mit den Landwirten im Grossen Moos für Grauammer, Kiebitz und viele weitere Arten ein. An geeigneten Standorten und nach Absprache finanziert BirdLife Schweiz das Saatgut für Buntbrachen, Säume und extensive Wiesen sowie weitere Aufwände. Es werden zudem spezielle Kiebitz- und Grauammerbrachen angesät. Landwirte, die im Rahmen des Projekts neue Biodiversitätsförderflächen einrichten, erhalten tatkräftige Unterstützung bei der Kontrolle allfälliger Problemunkräuter und bei der Heckenpflege.

 

Das Projektgebiet reicht von Gampelen und Ins bis Galmiz, Kerzers, Fräschels und Finsterhennen. Bewirtschaften Sie Land in diesem Gebiet? Und sind Sie bereit, zum Schutz bedrohter Arten beizutragen? Nehmen Sie unverbindlich mit den Projektleitern Kontakt auf:

 

Paul Mosimann und Stephan Strebel

mosimann_strebel@bluewin.ch

079 792 84 64

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