Ablauf der Übergangsfristen per 31. August 2018
Ablauf der Übergangsfristen per 31. August 2018
Seit Inkrafttreten der neuen Tierschutzverordnung 2008 bestand eine 10-jährige Übergangsfrist für die Änderungen bei Schafen, Ziegen und Schweinen. 
Anpassung der Schweineställe

Für Schweinebuchten, welche vor dem 1. September 2008 gebaut wurden, bestand bis anhin eine Übergangsfrist. Diese läuft am 31. August 2018 ab. Neu muss die vorgeschriebene Mindestfläche pro Tier bezogen auf die ganze Bucht und auf die Liegefläche vorhanden sein. Der klassische Vollspaltenboden ist zudem nicht mehr zulässig. Die Anpassungen müssen gut geplant werden, da ein einfaches Abdecken der bestehenden Spalten nicht zielführend ist. Bei Fragen kann Ihnen die landwirtschaftliche Beratung weiterhelfen. Fristerstreckungen können gemäss dem Merkblatt vom Veterinärdienst «Anpassung der Schweineställe auf den 31.08.2018“ nicht gewährt werden. 

Gruppenhaltung und Anpassung der Mindestmasse

Schafe dürfen ab dem 1. September nicht mehr angebunden gehalten werden. Eine Gruppenhaltung der Schafe ist Pflicht. Die Mindestmasse betreffend Buchtenfläche und Fressplatzbreite wurden sowohl für Schafe als auch für Ziegen angepasst. Bei Betrieben, welche bereits jetzt die maximal zulässige Besatzdichte erreichen, ist meist ein grösserer Anpassungsbedarf mit baulichen Massnahmen nötig. Die kantonale landwirtschaftliche Beratung kann hier gute Unterstützung bieten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Veterinärdienstes.



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