Fahrende unterwegs - was tun bei unbewilligter Belegung von Landwirtschaftsland
In der Schweiz und auch explizit im Kanton Bern sind aktuell diverse Gruppen von Fahrenden unterwegs. Es ist mit spontanen, unbewilligten Belegungen von Landwirtschaftsland zu rechnen. Was können Bauernfamilien tun, wenn Fahrende ihr Land ungefragt belegen, oder im besseren Fall um eine Belegung anfragen?  Wir raten in jedem Fall zur Vorsicht und empfehlen eine Absprache mit den Gemeindebehörden vor dem Abschluss eines Vertrages. Im besten Fall werden Bauernfamilien von Fahrenden vorgängig angefragt, ob sie ein Grundstück vorübergehend als Standplatz vermieten würden. 
Photovoltaik – Wahlrecht ausüben
Anlagebetreiber von Photovoltaikanlagen mit 100 kWp und grösser, welche auf der Warteliste der KEV sind sowie geplante und angemeldete Anlagen grösser als 100 kWp, haben ein Schreiben der Firma Pronovo erhalten, in dem sie aufgefordert werden, ihr Wahlrecht gemäss neuem Energiegesetz auszuüben. Sie können dabei wählen zwischen der Aufnahme ins Einspeisevergütungssystem (EVS ehemals KEV) oder der Einmalvergütung für grosse Anlagen (GREIV).
Der Dyker hilft, Erosion zu verhindern
Der Dyker oder auch Lochstern genannt, ist ein Gerät, welches hinter der Kartoffelsetzmaschine angehängt wird und in den Furchen durch Schaufelräder kleine Querdämme macht. Diese Löcher und Querdämme führen dazu, dass das Wasser sich staut und besser versickern kann. Somit kann mehr Wasser zurückgehalten werden und es gibt weniger Erosion. Auch sammelt sich in Senken weniger Stauwasser an und es gibt somit weniger Vernässungen.
Stellenmeldepflicht: Weniger schlimm als befürchtet, aber kompliziert
Auf den 1. Juli 2018 führt der Bund die Stellenmeldepflicht ein. Auch die Landwirtschaft ist davon betroffen. Neueste Informationen ergeben Änderungen für die Landwirtschaft. Zusammengefasst heisst das: Es wird weniger schlimm als angenommen, aber es wird noch komplizierter.
Richtiges Verhalten beim Fund von Raubtierrissen
Wölfe und Luchse nutzen vor allem einheimisches Wild als Beutetiere. Es kommt aber immer wieder vor, dass auch Haus- und Nutztiere getötet oder verletzt werden. Betroffen sind vorwiegend Ziegen und Schafe. Bedauerlicherweise kommt es aber auch immer wieder vor, dass Haustiere durch freilaufende Hunde verletzt oder getötet werden. Der Wildhüter klärt jeden Rissverdacht vor Ort ab. Als fachkundige Person kann er oft schon aufgrund der Verletzungen den Verursacher feststellen.
Achtung Rehkitze

Im Mai und Juni werden die Futtergraswiesen gemäht. Genau in diesem Zeitraum suchen Rehgeissen hohes Gras auf, um ihre Rehkitze zur Welt zu bringen. Es besteht die Gefahr, dass frisch gesetzte Rehkitze in Mähwiesen vermäht werden. Landwirte sind gesetzlich dazu verpflichtet, vor der Mahd auf exponierten Feldern die nötigen Massnahmen zur Rehkitzrettung zu treffen. Leider fehlt manchmal die nötige Zeit, ebendiese Massnahmen zu treffen. Die Jäger helfen Ihnen bei der Rettung von Jungwild. Falls trotzdem ein Tier verletzt oder getötet wird, muss der zuständige Wildhüter informiert werden.

Das Erdmandelgras keimt jetzt
Zu erkennen ist es an der hellgrünen Farbe und am 3-eckigen Stängel. 
Haben Sie noch nie eine Erdmandelgraspflanze gesehen? An unserem BEA-Stand haben wir ein Ansichtsexemplar. Das Erkennen ist der erste Schritt zur Bekämpfung!

20 Franken Rabatt auf die Jahreslizenz des eFeldkalenders
Die online Applikation eFeldkalender ist eine einfache und dennoch umfangreiche Lösung für Feldaufzeichnungen mit dem Tablet, Smartphone und dem PC. BEBV-Mitglieder können nun von einem Rabatt profitieren.
Bewirtschaftungsänderungen melden

Manchmal muss man als Landwirt, aus welchen Gründen auch immer, von der geplanten Bewirtschaftung abweichen (Extenso, Fruchtfolge, Massnahmen Berner Pflanzenschutzprojekt,…). Vergessen Sie nicht, diese Meldungen vor der Änderung der Bewirtschaftung zu machen.

Die Schweizer Berghilfe unterstützt Agrotourismusprojekte
Um die Existenz sichern zu können, sind oft neue Ideen gefragt. Und oft braucht man einen verlässlichen Partner, um diese Ideen umzusetzen. Seit 1943 unterstützt die Schweizer Berghilfe Projekte von Einzelpersonen und Gemeinschaften, welche die Bergregionen weiterbringen. Dringend notwendige Arbeitsplätze werden erhalten oder geschaffen, unumgängliche Investitionen ermöglicht, prekäre Wohnsituationen entschärft. Alle Projekte tragen dazu bei, dass Menschen in den Bergregionen genügend Einkommen erwirtschaften und weiterhin dort leben können.
Argumentarium des SBV zur Trinkwasserinitiative
Die Initiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» ist mit 113‘979 gültigen Unterschriften zustande gekommen. 
Die Initiative verlangt u.a., dass nur noch Landwirtschaftsbetriebe Direktzahlungen erhalten, die auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichten und ihre Tiere ausschliesslich mit betriebseigenem Futter versorgen können. Der Schweizer Bauernverband hat ein ausführliches, erstes Argumentarium zusammengestellt, das aufzeigt, warum die Initiative meilenweit am Ziel vorbeischiesst.
Umsetzung der Stellenmeldepflicht für die Arbeitskräfte in der Landwirtschaft

Am 9. Februar 2014 haben Volk und Stände der Initiative «Gegen Masseneinwanderung» zugestimmt. Drei Jahre lang wurde nun mit der EU zu verhandelt. Man sprach unter anderem über die Einführung von Kontingenten oder einer Schutzklausel, aber die EU blieb hart.

In Umsetzung von Artikel 121a BV hat das Parlament am 12. Dezember 2016 nun verschiedene Gesetzesänderungen beschlossen welche Folgen haben, auch für landwirtschaftliche Arbeitgeber.

Bedeutung der SAK in der Landwirtschaft

Im Kanton Bern wird diskutiert, ob man die Gewerbegrenze für landwirtschaftliche Betriebe von 1 SAK (Talzone) und 0.75 SAK (Berg- und Hügelzone) auf 0.6 SAK in allen Zonen (Motion Graber) oder gemäss Vorschlag der FiKo auf 0.85 SAK (Talzone) und 0.6 SAK (Berg- und Hügelzone) senken soll. Die Erläuterung soll das bestehende System und die Auswirkungen einer Senkung der Gewerbegrenze erläutern. 

Ablauf der Übergangsfristen per 31. August 2018
Seit Inkrafttreten der neuen Tierschutzverordnung 2008 bestand eine 10-jährige Übergangsfrist für die Änderungen bei Schafen, Ziegen und Schweinen. 
Änderung bei der Tierschutzverordnung
Per 1. März 2018 treten einige Änderungen der Tierschutzverordnung in Kraft. Nachfolgend sind die für die Landwirtschaft wichtigsten Punkte kurz erklärt.
Bedrohte Arten im Grossen Moos fördern
Die Grauammer ist aufgrund ihres bräunlichen Gefiederkleids leicht zu übersehen. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb sie vielerorts fast unbemerkt verschwand. BirdLife Schweiz setzt sich gemeinsam mit den Landwirten im Grossen Moos für Grauammer, Kiebitz und viele weitere Arten ein. An geeigneten Standorten und nach Absprache finanziert BirdLife Schweiz das Saatgut für Buntbrachen, Säume und extensive Wiesen sowie weitere Aufwände. Das Projektgebiet reicht von Gampelen und Ins bis Galmiz, Kerzers, Fräschels und Finsterhennen. Bewirtschaften Sie Land in diesem Gebiet? Sind Sie bereit, zum Schutz bedrohter Arten beizutragen? 
Agrisano wird von den Kunden sehr gut bewertet

Einmal mehr hat die Agrisano mit Topnoten bei Umfragen zur Kundenzufriedenheit abgeschlossen. Im Auftrag des Vergleichsdienstes Moneyland hat das Marktforschungsinstitut GfK kürzlich eine repräsentative Umfrage zur Kundenzufriedenheit durchgeführt. Die Agrisano landete auf Platz drei mit der Gesamtpunktzahl von 8.1 (beste Kasse: 8.4).

Anmeldung Berner Pflanzenschutzprojekt

Ziel des Berner Pflanzenschutzprojekts ist die Reduktion der Umweltbelastung durch Pflanzenschutzmittel. Dies soll mittels einer Minderung des Mittel-Einsatzes, als auch einer Förderung der korrekten Anwendung erreicht werden, ohne das Produktionspotential zu beeinträchtigen.

 

Erosionsvollzug ab 2017: Eigenverantwortung und Selbstdeklaration wahrnehmen

Während der Frühjahrs- und Sommermonate erhielten wir in vielen Teilen des Kantons Bern unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen, was sich in wenigen Bodenerosionsereignissen widerspiegelt hat. Trotzdem hinterliessen einige starke Gewitterzüge massive Erosionsschäden.

Revision RPG 2 - Bauen ausserhalb der Bauzone
Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE hat die 2. Etappe der Revision zum Raumplanungsgesetz in die Anhörung geschickt. Das Kernthema dieser Revision ist das Bauen ausserhalb der Bauzonen. Der Handlungsbedarf in diesem Bereich ist gross, betroffen ist hauptsächlich die Landwirtschaft. Dementsprechend engagiert sich der SBV und der Berner Bauern Verband in dieser Frage aktiv.
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