Antibiotikaeinsatz reduzieren – dank Erfahrungsaustausch weiterkommen

Wir rufen Sie auf, bei der Umfrage des INFORAMA zum Antibiotikaeinsatz mitzumachen. Mit dieser Umfrage sollen Erfahrungen und Einschätzungen über den Antibiotikaeinsatz und die Reduktionsmöglichkeiten bei Berner Milchviehherden gesammelt werden. Ihre Teilnahme hilft, wichtige Erkenntnisse zusammenzufassen und diese den Berner Milchproduzenten zurückzugeben. Über das Thema Resistenzbildung gegen Antibiotika und Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung wird zurzeit viel diskutiert. Ein geringerer Antibiotikaverbrauch trägt am meisten zur Bekämpfung von Resistenzen bei, deshalb müssen wir versuchen, diesen zu reduzieren und Alternativen zu finden. Zusätzlich profitieren wir auch im Portemonnaie, denn alternative Behandlungsmethoden sind oft günstiger als der Einsatz von Antibiotika. Und durch eine allgemein verbesserte Tiergesundheit sinken auch die Kosten für Tierarztbesuche.

Bedrohte Arten im Grossen Moos fördern
Die Grauammer ist aufgrund ihres bräunlichen Gefiederkleids leicht zu übersehen. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb sie vielerorts fast unbemerkt verschwand. BirdLife Schweiz setzt sich gemeinsam mit den Landwirten im Grossen Moos für Grauammer, Kiebitz und viele weitere Arten ein. An geeigneten Standorten und nach Absprache finanziert BirdLife Schweiz das Saatgut für Buntbrachen, Säume und extensive Wiesen sowie weitere Aufwände. Das Projektgebiet reicht von Gampelen und Ins bis Galmiz, Kerzers, Fräschels und Finsterhennen. Bewirtschaften Sie Land in diesem Gebiet? Sind Sie bereit, zum Schutz bedrohter Arten beizutragen? 
Agrisano wird von den Kunden sehr gut bewertet

Einmal mehr hat die Agrisano mit Topnoten bei Umfragen zur Kundenzufriedenheit abgeschlossen. Im Auftrag des Vergleichsdienstes Moneyland hat das Marktforschungsinstitut GfK kürzlich eine repräsentative Umfrage zur Kundenzufriedenheit durchgeführt. Die Agrisano landete auf Platz drei mit der Gesamtpunktzahl von 8.1 (beste Kasse: 8.4).

Agrisano Krankenkasse Zusatzversicherungen
Agrisano bietet diverse Zusatzversicherungen an. Diese sind explizit auf die Bedürfnisse der Bauernfamilien und deren Angestellten ausgerichtet und können nur von der landwirtschaftlichen Bevölkerung abgeschlossen werden.
Anmeldung Berner Pflanzenschutzprojekt

Ziel des Berner Pflanzenschutzprojekts ist die Reduktion der Umweltbelastung durch Pflanzenschutzmittel. Dies soll mittels einer Minderung des Mittel-Einsatzes, als auch einer Förderung der korrekten Anwendung erreicht werden, ohne das Produktionspotential zu beeinträchtigen.

 

Erosionsvollzug ab 2017: Eigenverantwortung und Selbstdeklaration wahrnehmen

Während der Frühjahrs- und Sommermonate erhielten wir in vielen Teilen des Kantons Bern unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen, was sich in wenigen Bodenerosionsereignissen widerspiegelt hat. Trotzdem hinterliessen einige starke Gewitterzüge massive Erosionsschäden.

Revision RPG 2 - Bauen ausserhalb der Bauzone
Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE hat die 2. Etappe der Revision zum Raumplanungsgesetz in die Anhörung geschickt. Das Kernthema dieser Revision ist das Bauen ausserhalb der Bauzonen. Der Handlungsbedarf in diesem Bereich ist gross, betroffen ist hauptsächlich die Landwirtschaft. Dementsprechend engagiert sich der SBV und der Berner Bauern Verband in dieser Frage aktiv.
Beiträge für den "Kauf anstelle Neubau"

Die Abteilung Strukturverbesserungen und Produktion (ASP) hat beschlossen, den Kauf bestehender Ökonomie- und Alpgebäude von Dritten anstelle einer baulichen Massnahme (Art. 18 Abs. 1 Bst. c der Verordnung über die Strukturverbesserungen in der Landwirtschaft) zusätzlich zu den Investitionskrediten neu auch mit Beiträgen zu unterstützen. 

Ausscheidung Gewässerraum
Mit der Revision des Gewässerschutzgesetztes, wie auch der Gewässerschutzverordnung sind die Kantone verpflichtet, den Gewässerraum bis zum 31. Dezember auszuscheiden. Ziel der Gewässerraumausscheidung ist die Förderung von Renaturierungsmassnahmen, Sicherstellung einer extensiven Nutzung des Gewässerraums und eine Milderung der negativen Folgen der Wasserkraftnutzung.
Wann besteht eine Bewilligungspflicht für den Verleih der eigenen Arbeitskräfte?

In der Landwirtschaft ist es üblich, die eigene Arbeitskraft und die der Angestellten, für Dritte einzusetzen. Das Arbeitsvermittlungsgesetzt schreibt eine Bewilligungspflicht für den Verleih von Arbeitskräften vor. Es ist wichtig, zwischen dem Selbstverleih und dem Verleih von Arbeitnehmer, zu unterscheiden.

Widerstand entgegensetzen - ein Landwirt überwindet die Depression

Das denkmalgeschützte, 200-jährige Emmentaler Bauernhaus strahlt Behaglichkeit aus. Die Gurken sind dieses Jahr früh gewachsen und werden später zu hausgemachten Essiggurken verarbeitet. Im umgebauten Stall werden 800 Kaninchen grossgezogen und damit eine Marktnische bedient. Der grosse Wald und die Milchkühe tragen ebenfalls zum Einkommen der Familie bei. Sorgen um die Zukunft macht sich der Landwirt Peter Jost (49) wenig. Auch die Tatsache, dass sein Sohn noch kein Interesse zeigt, den Bauernhof in dritter Generation zu übernehmen, nimmt er erstaunlich gelassen hin.

Tiertransportkontrollen rund um Schlauchtviehmärkte

 

In den vergangenen Monaten wurden verschiedene, grössere Kontrollen von Tiertransportfahrzeugen, vor und während der Schlachtviehmärkte durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Schlachtviehvermarktungsorganisation Aarberg, fand nun ein Treffen mit der Berner Kantonspolizei statt zur Klärung der Situation.

Quellen: Motion von Grossrätin Käthi Wälchli bringt Klarheit

Ohne Motion Wälchli und Mitunterzeichner wäre die Umsetzung der Massnahmenprogramme zur Berner Wasserstrategie nur Sache der Regierung gewesen. Seit rund sechs Jahren wird die Wasserstrategie 2010 umgesetzt, die grundlegenden Stossrichtungen werden im Rahmen des Massnahmenprogramm 2017 – 2022 geprüft. Der Quelleanschluss an Grossanlagen und die Revitalisierung von Quellenstandorten bleibt freiwillig.

Kritik an den Neuerungen für externe Fahrzeugprüfungen
Nach Bekanntwerden der Neuerungen für dezentrale Fahrzeugprüfungen für landwirtschaftliche Fahrzeuge, gingen diverse Reklamationen bim Kanton ein. Dies veranlasste den Bernischen Verband für Landtechnik und den Berner Bauern Verband, die Lage mit dem Strassenverkehrsamt Bern nochmals zu beurteilen.
Aufzeichnungspflicht bei Pensionspferden

Aufgrund von eingegangenen Fragen zur Aufzeichnungspflicht bei der Haltung von Pensionspferden, werden die wichtigsten Vorschriften kurz erläutert:

Gemäss Tierschutzverordnung Art. 61, zählen Nutzung und Auslauf als Bewegung. Der Auslauf muss in einem Journal eingetragen werden. Die Nutzung ist nicht aufzeichnungspflichtig. Pferde die nicht genutzt werden, müssen täglich mindestens zwei Stunden Auslauf erhalten.
Grosser Rat pfeift BKW zurück
Der Berner Bauern Verband begrüsst die deutliche Botschaft des Grossen Rates an die BKW. Mit grosser Mehrheit sendeten die Ratsmitglieder letzte Woche den Auftrag an den Berner Regierungsrat, bei der BKW zu insistieren und die drastische Kürzung der Entschädigungen für Kleinsolaranlagenbesitzer zu revidieren.
Fachgemässes Verhalten bei Fund von Raubtierrissen
Wölfe und Luchse nutzen vor allem einheimisches Wild als Beutetiere. Es kommt aber immer wieder vor, dass auch Haus- und Nutztiere getötet oder verletzt werden. Betroffen sind vorwiegend Ziegen und Schafe.
Vernehmlassung zum Agrarpaket 2017

Generell erachten wir die Stossrichtung, die Einführung von weiteren Massnahmen und zusätzlichen Anforderungen als bedenklich. Dadurch wird das Fachwissen der Landwirte in Frage gestellt und eine standortgerechte Bewirtschaftung negativ beeinflusst. 

Energiestrategie- Endspurt für ein Ja am 21. Mai

Die Schweizer Politiker haben nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen. Fortan soll die Stromversorgung der Schweiz vermehrt auf der Basis von erneuerbaren Energien und über eine erhöhte Energieeffizienz sichergestellt werden. Der Import von Strom, der meist aus fossilen oder nuklearen Energieträgern produziert wird, soll so gut als möglich vermieden werden.

Kompetente Unterstützung für Arbeitgeber
Der Kanton Bern hat den bestehenden Normalarbeitsvertrag auf dieses Jahr hin nicht angepasst. Sowohl die Sozialpartner, wie auch der zuständige Volkswirtschaftsdirektor haben bestätigt, dass die Arbeitsbedingungen in den landwirtschaftlichen Arbeitsverhältnissen gemäss NAV im Kanton Bern gut sind und aktuell kein Handlungsbedarf besteht. Der Berner Bauern Verband steht mit der Arbeitsgemeinschaft Berufsverbände landwirtschaftlicher Angestellter (ABLA) und der Arbeitsmarktkontrolle Bern in stetiger Verbindung, diese Sozialpartnerschaft funktioniert gut.
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