Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung
Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung

Vertretung der Interessen der Berner Landwirtschaft bedeutet, dass wir uns in Verhandlungen mit der Politik, der Verwaltung und anderen Organisationen für die Meinungen und Anliegen der Berner Bäuerinnen und Bauern einsetzen. Das Themengebiet ist sehr weitläufig und erstreckt sich von Stellungnahmen zu politischen Geschäften bis hin zur Unterstützung bei Konflikten auf einzelnen Betrieben.

Fahrende unterwegs - was tun bei unbewilligter Belegung von Landwirtschaftsland
In der Schweiz und auch explizit im Kanton Bern sind aktuell diverse Gruppen von Fahrenden unterwegs. Es ist mit spontanen, unbewilligten Belegungen von Landwirtschaftsland zu rechnen. Was können Bauernfamilien tun, wenn Fahrende ihr Land ungefragt belegen, oder im besseren Fall um eine Belegung anfragen?  Wir raten in jedem Fall zur Vorsicht und empfehlen eine Absprache mit den Gemeindebehörden vor dem Abschluss eines Vertrages. Im besten Fall werden Bauernfamilien von Fahrenden vorgängig angefragt, ob sie ein Grundstück vorübergehend als Standplatz vermieten würden. 
Photovoltaik – Wahlrecht ausüben
Anlagebetreiber von Photovoltaikanlagen mit 100 kWp und grösser, welche auf der Warteliste der KEV sind sowie geplante und angemeldete Anlagen grösser als 100 kWp, haben ein Schreiben der Firma Pronovo erhalten, in dem sie aufgefordert werden, ihr Wahlrecht gemäss neuem Energiegesetz auszuüben. Sie können dabei wählen zwischen der Aufnahme ins Einspeisevergütungssystem (EVS ehemals KEV) oder der Einmalvergütung für grosse Anlagen (GREIV).
Der Dyker hilft, Erosion zu verhindern
Der Dyker oder auch Lochstern genannt, ist ein Gerät, welches hinter der Kartoffelsetzmaschine angehängt wird und in den Furchen durch Schaufelräder kleine Querdämme macht. Diese Löcher und Querdämme führen dazu, dass das Wasser sich staut und besser versickern kann. Somit kann mehr Wasser zurückgehalten werden und es gibt weniger Erosion. Auch sammelt sich in Senken weniger Stauwasser an und es gibt somit weniger Vernässungen.
Stellenmeldepflicht: Weniger schlimm als befürchtet, aber kompliziert
Auf den 1. Juli 2018 führt der Bund die Stellenmeldepflicht ein. Auch die Landwirtschaft ist davon betroffen. Neueste Informationen ergeben Änderungen für die Landwirtschaft. Zusammengefasst heisst das: Es wird weniger schlimm als angenommen, aber es wird noch komplizierter.
Richtiges Verhalten beim Fund von Raubtierrissen
Wölfe und Luchse nutzen vor allem einheimisches Wild als Beutetiere. Es kommt aber immer wieder vor, dass auch Haus- und Nutztiere getötet oder verletzt werden. Betroffen sind vorwiegend Ziegen und Schafe. Bedauerlicherweise kommt es aber auch immer wieder vor, dass Haustiere durch freilaufende Hunde verletzt oder getötet werden. Der Wildhüter klärt jeden Rissverdacht vor Ort ab. Als fachkundige Person kann er oft schon aufgrund der Verletzungen den Verursacher feststellen.
Achtung Rehkitze

Im Mai und Juni werden die Futtergraswiesen gemäht. Genau in diesem Zeitraum suchen Rehgeissen hohes Gras auf, um ihre Rehkitze zur Welt zu bringen. Es besteht die Gefahr, dass frisch gesetzte Rehkitze in Mähwiesen vermäht werden. Landwirte sind gesetzlich dazu verpflichtet, vor der Mahd auf exponierten Feldern die nötigen Massnahmen zur Rehkitzrettung zu treffen. Leider fehlt manchmal die nötige Zeit, ebendiese Massnahmen zu treffen. Die Jäger helfen Ihnen bei der Rettung von Jungwild. Falls trotzdem ein Tier verletzt oder getötet wird, muss der zuständige Wildhüter informiert werden.

Das Erdmandelgras keimt jetzt
Zu erkennen ist es an der hellgrünen Farbe und am 3-eckigen Stängel. 
Haben Sie noch nie eine Erdmandelgraspflanze gesehen? An unserem BEA-Stand haben wir ein Ansichtsexemplar. Das Erkennen ist der erste Schritt zur Bekämpfung!

20 Franken Rabatt auf die Jahreslizenz des eFeldkalenders
Die online Applikation eFeldkalender ist eine einfache und dennoch umfangreiche Lösung für Feldaufzeichnungen mit dem Tablet, Smartphone und dem PC. BEBV-Mitglieder können nun von einem Rabatt profitieren.
Bewirtschaftungsänderungen melden

Manchmal muss man als Landwirt, aus welchen Gründen auch immer, von der geplanten Bewirtschaftung abweichen (Extenso, Fruchtfolge, Massnahmen Berner Pflanzenschutzprojekt,…). Vergessen Sie nicht, diese Meldungen vor der Änderung der Bewirtschaftung zu machen.

Die Schweizer Berghilfe unterstützt Agrotourismusprojekte
Um die Existenz sichern zu können, sind oft neue Ideen gefragt. Und oft braucht man einen verlässlichen Partner, um diese Ideen umzusetzen. Seit 1943 unterstützt die Schweizer Berghilfe Projekte von Einzelpersonen und Gemeinschaften, welche die Bergregionen weiterbringen. Dringend notwendige Arbeitsplätze werden erhalten oder geschaffen, unumgängliche Investitionen ermöglicht, prekäre Wohnsituationen entschärft. Alle Projekte tragen dazu bei, dass Menschen in den Bergregionen genügend Einkommen erwirtschaften und weiterhin dort leben können.
Ihre Ansprechpersonen
Wyss
Andreas Wyss
Geschäftsführer