Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung
Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung

Vertretung der Interessen der Berner Landwirtschaft bedeutet, dass wir uns in Verhandlungen mit der Politik, der Verwaltung und anderen Organisationen für die Meinungen und Anliegen der Berner Bäuerinnen und Bauern einsetzen. Das Themengebiet ist sehr weitläufig und erstreckt sich von Stellungnahmen zu politischen Geschäften bis hin zur Unterstützung bei Konflikten auf einzelnen Betrieben.

Kritik an den Neuerungen für externe Fahrzeugprüfungen
Nach Bekanntwerden der Neuerungen für dezentrale Fahrzeugprüfungen für landwirtschaftliche Fahrzeuge, gingen diverse Reklamationen bim Kanton ein. Dies veranlasste den Bernischen Verband für Landtechnik und den Berner Bauern Verband, die Lage mit dem Strassenverkehrsamt Bern nochmals zu beurteilen.
Aufzeichnungspflicht bei Pensionspferden

Aufgrund von eingegangenen Fragen zur Aufzeichnungspflicht bei der Haltung von Pensionspferden, werden die wichtigsten Vorschriften kurz erläutert:

Gemäss Tierschutzverordnung Art. 61, zählen Nutzung und Auslauf als Bewegung. Der Auslauf muss in einem Journal eingetragen werden. Die Nutzung ist nicht aufzeichnungspflichtig. Pferde die nicht genutzt werden, müssen täglich mindestens zwei Stunden Auslauf erhalten.
Grosser Rat pfeift BKW zurück
Der Berner Bauern Verband begrüsst die deutliche Botschaft des Grossen Rates an die BKW. Mit grosser Mehrheit sendeten die Ratsmitglieder letzte Woche den Auftrag an den Berner Regierungsrat, bei der BKW zu insistieren und die drastische Kürzung der Entschädigungen für Kleinsolaranlagenbesitzer zu revidieren.
Fachgemässes Verhalten bei Fund von Raubtierrissen
Wölfe und Luchse nutzen vor allem einheimisches Wild als Beutetiere. Es kommt aber immer wieder vor, dass auch Haus- und Nutztiere getötet oder verletzt werden. Betroffen sind vorwiegend Ziegen und Schafe.
Vernehmlassung zum Agrarpaket 2017

Generell erachten wir die Stossrichtung, die Einführung von weiteren Massnahmen und zusätzlichen Anforderungen als bedenklich. Dadurch wird das Fachwissen der Landwirte in Frage gestellt und eine standortgerechte Bewirtschaftung negativ beeinflusst. 

Rehkitzrettung

Mit Vorliebe suchen im Mai und Juni tragende Rehgeissen hohes Gras auf, um ihre Jungen darin zur Welt zu bringen. Es geschieht jeden Frühling immer wieder, dass frisch gesetzte Rehkitze im Heugras vermäht werden. Die Landwirte haben grosses Interesse daran, dass beim Bewirtschaften der Flächen keine Tiere unnötig getötet werden. Leider fehlt in den hektischen Erntephasen sehr oft die nötige Zeit, eine zeit- und fachgerechte Rehkitzrettung zu planen und durchzuführen.

Bienenverluste durch Mähen mit Aufbereiter

Bienenverluste werden vor allem vom Aufbereiter verursacht. Mit einem Scheiben- oder Tellermähwerk werden rund 5% der im Feld anwesenden Bienen getötet, mit einem Mähwerk mit Aufbereiter 50-70%. Die geringsten Verluste verursachen Messerbalken ohne Aufbereiter.

Der Berner Bauern Verband ist sich der Thematik Bienen und Mähen mit einem Mähwerk mit Aufbereiter bewusst – setzt aber klar auf das hohe Fachwissen seiner Mitglieder. Denn die Beurteilung des zu mähenden Feldes ist das A und O, um Bienenverluste zu vermeiden.  

Wie weiter in Sachen Frost?

Das INFORAMA Oeschberg hat Anfang Mai bei allen Betrieben mit Obst, Reben, und Beeren eine Schadensumfrage gemacht. Am 12. Mai nahm der Berner Bauern Verband an einer Besprechung (runder Tisch) mit dem Amtsvorsteher, den Präsidenten der Fachkommissionen, den Leitern ASP und BAK sowie dem Fond Suisse teil. Alle sind sich einig: Es handelt sich um ein Jahrhundertereignis, das zu Härtefällen führte.

Energiestrategie- Endspurt für ein Ja am 21. Mai

Die Schweizer Politiker haben nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen. Fortan soll die Stromversorgung der Schweiz vermehrt auf der Basis von erneuerbaren Energien und über eine erhöhte Energieeffizienz sichergestellt werden. Der Import von Strom, der meist aus fossilen oder nuklearen Energieträgern produziert wird, soll so gut als möglich vermieden werden.

Kompetente Unterstützung für Arbeitgeber
Der Kanton Bern hat den bestehenden Normalarbeitsvertrag auf dieses Jahr hin nicht angepasst. Sowohl die Sozialpartner, wie auch der zuständige Volkswirtschaftsdirektor haben bestätigt, dass die Arbeitsbedingungen in den landwirtschaftlichen Arbeitsverhältnissen gemäss NAV im Kanton Bern gut sind und aktuell kein Handlungsbedarf besteht. Der Berner Bauern Verband steht mit der Arbeitsgemeinschaft Berufsverbände landwirtschaftlicher Angestellter (ABLA) und der Arbeitsmarktkontrolle Bern in stetiger Verbindung, diese Sozialpartnerschaft funktioniert gut.
Ihre Ansprechpersonen
Wyss
Andreas Wyss
Geschäftsführer Berner Bauern Verband