Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung
Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung

Vertretung der Interessen der Berner Landwirtschaft bedeutet, dass wir uns in Verhandlungen mit der Politik, der Verwaltung und anderen Organisationen für die Meinungen und Anliegen der Berner Bäuerinnen und Bauern einsetzen. Das Themengebiet ist sehr weitläufig und erstreckt sich von Stellungnahmen zu politischen Geschäften bis hin zur Unterstützung bei Konflikten auf einzelnen Betrieben.

Wir präsentieren: die Berner Delegation für die Berufsmeisterschaften SwissSkills 2018
Am Montag, 02.Juli .2018 fand die Swiss Skills Vorausscheidung der Berner Delegation auf dem Betrieb von Familie Lehmann in Zollbrück statt. 18 junge Landwirtinnen und Landwirte traten gegeneinander an.
Vorlehre Integration
Der Startanlass der Vorlehre Integration Landwirtschaft am vergangenen Freitag war berührend. Die grosse Dankbarkeit der zukünftigen Lernenden aus Eritrea, Somalia und dem Kosovo prägte den Infoabend. 
Dezentrale Prüfstellen
Ab dem 1. April 2018 stehen für landwirtschaftliche Fahrzeuge weniger Prüfplätze zur Verfügung. Diverse Reklamationen beim Bernischen Verband für Landtechnik (BVLT) und dem Berner Bauern Verband haben dazu geführt, dass der BVLT die Lage mit dem Strassenverkehrsamt Bern nochmals beurteilt hat.
Wie läuft eine Arbeitsmarktkontrolle auf einem landwirtschaftlichen Betrieb ab?

Die AMKBE führt im ganzen Kanton Bern in allen Branchen Arbeitsmarktkontrollen durch. Diese Kontrollen erfolgen im Auftrag des beco und den paritätischen Kommissionen. Das Ziel dieser Kontrollen ist die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit, die allgemein verbindlichen Gesamtarbeitsverträge zu kontrollieren, so wie auch Schwarzarbeit aufzudecken und zu unterbinden. Durch das Aufdecken der Verstösse sorgt die AMKBE für faire Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt.

Schweinepest frühzeitig erkennen
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Osteuropa immer weiter aus. Um eine allfällige Einschleppung in die Schweizer Wildschweinpopulation früh zu entdecken, sollen schweizweit alle tot aufgefundenen Wildschweine sowie Abschüsse von kranken Tieren und Unfallwild auf ASP untersucht werden.
Fahrende unterwegs - was tun bei unbewilligter Belegung von Landwirtschaftsland
In der Schweiz und auch explizit im Kanton Bern sind aktuell diverse Gruppen von Fahrenden unterwegs. Es ist mit spontanen, unbewilligten Belegungen von Landwirtschaftsland zu rechnen. Was können Bauernfamilien tun, wenn Fahrende ihr Land ungefragt belegen, oder im besseren Fall um eine Belegung anfragen?  Wir raten in jedem Fall zur Vorsicht und empfehlen eine Absprache mit den Gemeindebehörden vor dem Abschluss eines Vertrages. Im besten Fall werden Bauernfamilien von Fahrenden vorgängig angefragt, ob sie ein Grundstück vorübergehend als Standplatz vermieten würden. 
Photovoltaik – Wahlrecht ausüben
Anlagebetreiber von Photovoltaikanlagen mit 100 kWp und grösser, welche auf der Warteliste der KEV sind sowie geplante und angemeldete Anlagen grösser als 100 kWp, haben ein Schreiben der Firma Pronovo erhalten, in dem sie aufgefordert werden, ihr Wahlrecht gemäss neuem Energiegesetz auszuüben. Sie können dabei wählen zwischen der Aufnahme ins Einspeisevergütungssystem (EVS ehemals KEV) oder der Einmalvergütung für grosse Anlagen (GREIV).
Der Dyker hilft, Erosion zu verhindern
Der Dyker oder auch Lochstern genannt, ist ein Gerät, welches hinter der Kartoffelsetzmaschine angehängt wird und in den Furchen durch Schaufelräder kleine Querdämme macht. Diese Löcher und Querdämme führen dazu, dass das Wasser sich staut und besser versickern kann. Somit kann mehr Wasser zurückgehalten werden und es gibt weniger Erosion. Auch sammelt sich in Senken weniger Stauwasser an und es gibt somit weniger Vernässungen.
Stellenmeldepflicht: Weniger schlimm als befürchtet, aber kompliziert
Auf den 1. Juli 2018 führt der Bund die Stellenmeldepflicht ein. Auch die Landwirtschaft ist davon betroffen. Neueste Informationen ergeben Änderungen für die Landwirtschaft. Zusammengefasst heisst das: Es wird weniger schlimm als angenommen, aber es wird noch komplizierter.
Richtiges Verhalten beim Fund von Raubtierrissen
Wölfe und Luchse nutzen vor allem einheimisches Wild als Beutetiere. Es kommt aber immer wieder vor, dass auch Haus- und Nutztiere getötet oder verletzt werden. Betroffen sind vorwiegend Ziegen und Schafe. Bedauerlicherweise kommt es aber auch immer wieder vor, dass Haustiere durch freilaufende Hunde verletzt oder getötet werden. Der Wildhüter klärt jeden Rissverdacht vor Ort ab. Als fachkundige Person kann er oft schon aufgrund der Verletzungen den Verursacher feststellen.
Ihre Ansprechpersonen
Wyss
Andreas Wyss
Geschäftsführer