Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung
Aktuelle Themen und Projekte aus der Interessenvertretung

Vertretung der Interessen der Berner Landwirtschaft bedeutet, dass wir uns in Verhandlungen mit der Politik, der Verwaltung und anderen Organisationen für die Meinungen und Anliegen der Berner Bäuerinnen und Bauern einsetzen. Das Themengebiet ist sehr weitläufig und erstreckt sich von Stellungnahmen zu politischen Geschäften bis hin zur Unterstützung bei Konflikten auf einzelnen Betrieben.

Revision RPG 2 - Bauen ausserhalb der Bauzone
Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE hat die 2. Etappe der Revision zum Raumplanungsgesetz in die Anhörung geschickt. Das Kernthema dieser Revision ist das Bauen ausserhalb der Bauzonen. Der Handlungsbedarf in diesem Bereich ist gross, betroffen ist hauptsächlich die Landwirtschaft. Dementsprechend engagiert sich der SBV und der Berner Bauern Verband in dieser Frage aktiv.
Beiträge für den "Kauf anstelle Neubau"

Die Abteilung Strukturverbesserungen und Produktion (ASP) hat beschlossen, den Kauf bestehender Ökonomie- und Alpgebäude von Dritten anstelle einer baulichen Massnahme (Art. 18 Abs. 1 Bst. c der Verordnung über die Strukturverbesserungen in der Landwirtschaft) zusätzlich zu den Investitionskrediten neu auch mit Beiträgen zu unterstützen. 

Ausscheidung Gewässerraum
Mit der Revision des Gewässerschutzgesetztes, wie auch der Gewässerschutzverordnung sind die Kantone verpflichtet, den Gewässerraum bis zum 31. Dezember auszuscheiden. Ziel der Gewässerraumausscheidung ist die Förderung von Renaturierungsmassnahmen, Sicherstellung einer extensiven Nutzung des Gewässerraums und eine Milderung der negativen Folgen der Wasserkraftnutzung.
Wann besteht eine Bewilligungspflicht für den Verleih der eigenen Arbeitskräfte?

In der Landwirtschaft ist es üblich, die eigene Arbeitskraft und die der Angestellten, für Dritte einzusetzen. Das Arbeitsvermittlungsgesetzt schreibt eine Bewilligungspflicht für den Verleih von Arbeitskräften vor. Es ist wichtig, zwischen dem Selbstverleih und dem Verleih von Arbeitnehmer, zu unterscheiden.

Widerstand entgegensetzen - ein Landwirt überwindet die Depression

Das denkmalgeschützte, 200-jährige Emmentaler Bauernhaus strahlt Behaglichkeit aus. Die Gurken sind dieses Jahr früh gewachsen und werden später zu hausgemachten Essiggurken verarbeitet. Im umgebauten Stall werden 800 Kaninchen grossgezogen und damit eine Marktnische bedient. Der grosse Wald und die Milchkühe tragen ebenfalls zum Einkommen der Familie bei. Sorgen um die Zukunft macht sich der Landwirt Peter Jost (49) wenig. Auch die Tatsache, dass sein Sohn noch kein Interesse zeigt, den Bauernhof in dritter Generation zu übernehmen, nimmt er erstaunlich gelassen hin.

Tiertransportkontrollen rund um Schlauchtviehmärkte

 

In den vergangenen Monaten wurden verschiedene, grössere Kontrollen von Tiertransportfahrzeugen, vor und während der Schlachtviehmärkte durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Schlachtviehvermarktungsorganisation Aarberg, fand nun ein Treffen mit der Berner Kantonspolizei statt zur Klärung der Situation.

Quellen: Motion von Grossrätin Käthi Wälchli bringt Klarheit

Ohne Motion Wälchli und Mitunterzeichner wäre die Umsetzung der Massnahmenprogramme zur Berner Wasserstrategie nur Sache der Regierung gewesen. Seit rund sechs Jahren wird die Wasserstrategie 2010 umgesetzt, die grundlegenden Stossrichtungen werden im Rahmen des Massnahmenprogramm 2017 – 2022 geprüft. Der Quelleanschluss an Grossanlagen und die Revitalisierung von Quellenstandorten bleibt freiwillig.

Kritik an den Neuerungen für externe Fahrzeugprüfungen
Nach Bekanntwerden der Neuerungen für dezentrale Fahrzeugprüfungen für landwirtschaftliche Fahrzeuge, gingen diverse Reklamationen bim Kanton ein. Dies veranlasste den Bernischen Verband für Landtechnik und den Berner Bauern Verband, die Lage mit dem Strassenverkehrsamt Bern nochmals zu beurteilen.
Aufzeichnungspflicht bei Pensionspferden

Aufgrund von eingegangenen Fragen zur Aufzeichnungspflicht bei der Haltung von Pensionspferden, werden die wichtigsten Vorschriften kurz erläutert:

Gemäss Tierschutzverordnung Art. 61, zählen Nutzung und Auslauf als Bewegung. Der Auslauf muss in einem Journal eingetragen werden. Die Nutzung ist nicht aufzeichnungspflichtig. Pferde die nicht genutzt werden, müssen täglich mindestens zwei Stunden Auslauf erhalten.
Grosser Rat pfeift BKW zurück
Der Berner Bauern Verband begrüsst die deutliche Botschaft des Grossen Rates an die BKW. Mit grosser Mehrheit sendeten die Ratsmitglieder letzte Woche den Auftrag an den Berner Regierungsrat, bei der BKW zu insistieren und die drastische Kürzung der Entschädigungen für Kleinsolaranlagenbesitzer zu revidieren.
Ihre Ansprechpersonen
Wyss
Andreas Wyss
Geschäftsführer Berner Bauern Verband