Ausscheidung Gewässerraum
Ausscheidung Gewässerraum
Mit der Revision des Gewässerschutzgesetztes, wie auch der Gewässerschutzverordnung sind die Kantone verpflichtet, den Gewässerraum bis zum 31. Dezember auszuscheiden. Ziel der Gewässerraumausscheidung ist die Förderung von Renaturierungsmassnahmen, Sicherstellung einer extensiven Nutzung des Gewässerraums und eine Milderung der negativen Folgen der Wasserkraftnutzung.

Im Kanton Bern sind die Gemeinden für die raumplanerische Festlegung und Dimensionierung der Gewässerräume zuständig. Es ist deren Aufgabe, die Vorschriften zur Ausscheidung der Gewässerräume in der Ortsplanung sinnvoll umzusetzen und diese in der baurechtlichen Grundordnung oder Überbauungsordnung grundeigentümerverbindlich festzulegen.

 

Damit bei der Ausscheidung der Gewässerräume die Anliegen der Grundeigentümer (in vielen Fällen Landwirte) berücksichtigt werden, empfiehlt der Berner Bauern Verband eine aktive Mitarbeit. Je früher Anliegen eingebracht werden, desto eher werden diese berücksichtigt. Idealerweise kann eine Arbeitsgruppe Landwirtschaft gebildet werden. Diese befasst sich explizit mit der Thematik Gewässerraum in der Landwirtschaft und ist bereits bei der Erarbeitung des ersten Entwurfes involviert. Zentrale Themen sind dabei die Festlegung der Gerinnesohlenbreite, der durchschnittlichen Gewässerbreite und die Seitenverschiebung.

 

Wir haben in einem Merkblatt die wichtigsten Punkte festgehalten, auf die geachtet werden sollte.

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